Nicht mehr alleine

Author: janusz

Der Anfang vom Ende meiner Kanada Zeit war letzten Dienstag. Am abend davor habe ich die letzten inhaltlichen Aenderungen an der Masterarbeit, vor dem Urlaub, vorgenommen und bei meinem Betreuer abgegeben. Und dann war es endlich soweit, ich war auf dem Weg zum Flughafen. Nicht um nach Hause zu fliegen, sondern um Verena abzuholen. Nach circa fuenf Monaten endlich ein persoenliches wiedersehen. Dreissig Minuten nachdem das Flugzeug gelandet war und ich schon ueberlegt habe ob Verena eventuell gar nicht an Bord der Maschine war,  war es dann soweit.

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Nach langer Umarmung haben wir uns dann auf den Weg in die Stadt gemacht und trotz der, fuer Verena schon sehr spaeten Uhrzeit noch lecker Nudeln in little Italy gegessen.
Mein Deutsch ist nicht so eingerostet wie ich befuerchtet habe und nach einigen Tagen habe ich mich jetzt auch wieder daran gewoehnt mit jemandem zusammen zu wohnen, auch wenn Verenas Jet-Lag eine Verschiebung meiner Schlafzeit nach sich gezogen hat. Waehrend meiner Arbeit an der Masterarbeit bin ich oft erst zwischen zwei und drei Uhr Nachts in Bett gegangen und meist um zehn aufgestanden. Jetzt sind wir meist deutlich frueher im Bett und Verena schmeisst mich an manchen Tagen schon kurz vor acht aus dem Bett.

Nachdem wir in den ersten Tagen die Stadt und den Campus gemeinsam etwas erkundet haben war unser erstes highlight das Essen im CN Tower. Die Fahrt auf den groessten Turm der Welt kostet normalerweise alleine schon 30 Dollar pro Person, wenn man das ein wenig teurere drei Gaenge Menue im 360 Grad Restaurant isst bekommt man die Fahrt umsonst.

Verena im CN Tower

Auf 400 und etwas Meter hatte man eine wundervolle Aussicht ueber die Stadt und das Abendessen mit Sonnenuntergang und drehendem Sitzplatz im Turm war auch nicht zu verachten. Da wir das Restaurant vor dem Essen nochmal verlassen haben um erst die Aussicht zu geniessen, haben wir nicht nur eine kostenloste Fahrt auf die zweite Beobachtungsplattform sondern auch einen der begehrten Tische am Fenster ergattern koennen.

Am naechsten Tag haben wir den Urlaub vollends eingelaeutet und mein kleines Studentenzimmer verlassen, um in ein weitaus gemuetlicheres Guesthouse im Annex umzuziehen.
Havinn Guesthouse

Mehr Fotos koennen auf Flickr bewundert werden und hier werden sicherlich auch noch einige Berichte folgen.

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One Response to “Nicht mehr alleine”

  1. Pauline Says:

    Schön das es Euch gut geht. Reimund ist neidisch wegen des Turms.

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